Trauer um die Opfer in Nizza

Einen Tag nach dem Blutbad von Nizza haben Carsten Ubbelohde und ich als die beiden Sprecher der AfD Charlottenburg-Wilmersdorf ein Blumengesteck an der Charlottenburger Paula-Fürst Schule niedergelegt. Wir wollen hiermit den beiden Schülerinnen und der Lehrerin gedenken, die während einer Klassenfahrt nach Nizza einer kaltblütigen Terrorattacke zum Opfer fielen, die insgesamt 84 Menschenleben gefordert hat. Gerade für Carsten Ubbelohde war es ein schwerer Gang, denn die Schule ist ihm wohlbekannt und nur wenige Gehminuten von seinem Wohnhaus entfernt. Der schlimmste Anschlag in der Geschichte Frankreichs wirft viele Fragen auf. Selbst wenn der mutmaßliche Massenmörder Mohamed Lahouaiej Bouhlel mit keiner einzigen islamischen Terrororganisation verbunden gewesen sein sollte, warum sind es immer Gläubige dieser Religion, die ihr eigenes Ende bereitwillig in Kauf nehmen, um möglichst viele Menschen in den Tod zu reissen? Ist schon jemals von einem christlichen Sebstmordattentäter berichtet worden? Wo ist der Jude, der mit einem Sprengstoffgürtel einen belebten Marktplatz entvölkert? Welcher Hindu steuert eine Boeing in einen Wolkenkratzer oder entleert eine AK47 in einer Disco mit Homosexuellen? Was haben zwei junge Berliner Schülerinnen und eine engagierte Lehrerin mit dem Wahnwitz einer Ideologie zu tun, die die ganze Welt in ein Haus des Islam und in ein Haus des Krieges einteilt? Sind alle Andersgläubigen das legitime Angriffsziel eines Vernichtungskrieges? Die AfD Berlin trauert mit den Angehörigen aller Betroffenen dieses kalkulierten Anschlags auf die europäische Zivilisation. Ausgerechnet am Tag der Bastille, an dem die Franzosen ihre Revolution gegen Unterdrückung und ein feudales Tötungsrecht feiern, ausgerechnet an diesem Tag wird uns gezeigt, dass das Rad der Geschichte gewaltsam und blutig zurückgedreht werden soll. Wir wünschen der Schülerschaft und den Lehrern der Paula-Fürst Schule alle Kraft, um nicht an der Sinnlosigkeit dieses Terrors zu verzweifeln, der ihnen zwei Schulfreundinnen und eine Kollegin entrissen hat. Ihre Doktrin, welcher Art sie auch immer sein mag, haben Terroristen noch niemals durchsetzen können. Die blutigen Angriffe auf einfache Bürger in europäischen Städten werden nicht der Anfang sein.

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